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Madeira · Nordküste

Seixal, Madeira: schwarzer Sand, natürliche Badebecken und die grüne Nordküste

Licht des Sonnenaufgangs über der Schwarzsandküste von Seixal, Madeira

Ein Aussichtspunkt ist nur so gut wie der Tag, an dem du ihn erwischst. Wolken, Dunst oder eine Norddünung können den besten Ort der Insel in eine graue Wand verwandeln. Herzukommen ist einfach; den richtigen Moment zu treffen, ist der Teil, den es zu prüfen lohnt.

Seixal ist die fotogenste Stelle der Nordküste: ein kleines Dorf auf einer grünen Landzunge, ein schwarzer Vulkansandstrand, auf den ein Wasserfall direkt hinabstürzt, natürliche Lavabecken, in denen man kostenlos schwimmen kann, und hinter dem Dorf die Weinbergterrassen, die sich die Klippen hinaufschlängeln. Die Suchanfragen nach diesem Strand sind in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, und im Gegensatz zu manchen anderen viralen Hotspots hält er auch in natura, was er verspricht.

Der Haken sind die Gezeiten und das Wetter. Der Strand ist klein und verschwindet bei Flut fast vollständig, und an der Nordküste kommen die Wolken und der Wellengang an, vor denen die Südküste geschützt ist. Wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt, gibt es warmen schwarzen Sand und ruhiges Wasser; wenn man danebenliegt, bleibt einem nur ein Streifen Kieselsteine im Nieselregen, während in Funchal die Sonne scheint.

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Anreise und praktische Hinweise

Die Straße führt den ganzen Weg hinunter zum kleinen Hafen, wo es zwei kleine kostenlose Parkplätze gibt, die im Sommer schnell belegt sind; am besten kommt man früh oder spät. Der nasse Sand wirkt richtig schwarz, der trockene eher grau, was für Fotos eine Rolle spielt.

Die Naturbäder sind kostenlos. Die Bäder des Clube Naval öffnen gegen 10:00 Uhr und verfügen über Duschen und eine Bar; die Bäder von Poças das Lesmas sind naturbelassener, über einen steilen Zickzackweg zu erreichen und haben keinen Rettungsschwimmer. Am Strand selbst ist nur während der Saison ein Rettungsschwimmer im Einsatz.

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Die beste Reisezeit

Ebbe, morgens. Der Strand ist nach Osten ausgerichtet, sodass die ersten Sonnenstrahlen auf den Sand und die Klippen fallen, während die meisten Gäste noch beim Frühstück sitzen, und an Sommermorgen bleibt es oft ruhig, bevor der Wind auffrischt. Die beste Zeit zum Schwimmen ist von Juli bis Oktober, wenn die Wassertemperatur im Atlantik zwischen 22 und 24 Grad liegt.

Hier fotografieren? Es gibt einen speziellen Leitfaden zur Fotografie mit Licht, Timing und den Live-Bedingungen, auf die es bei der Aufnahme ankommt.

Wanderwege in der Nähe von Seixal

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich ein Besuch am schwarzen Sandstrand von Seixal?

Ja, wenn man sich vorher über die Gezeiten informiert. Bei Ebbe ist er einer der beeindruckendsten Strände auf Madeira, mit dunklem Sand, grünen Klippen und einem Wasserfall direkt am Ufer. Bei Flut liegt der größte Teil des Sandes unter Wasser, und man fragt sich, was daran eigentlich so besonders war.

Kann man in Seixal schwimmen?

Ja. Die Bucht ist für die Verhältnisse der Nordküste relativ geschützt und verfügt über einen saisonalen Rettungsschwimmer; die kostenlosen Naturbecken am Clube Naval und in Poças das Lesmas sind bei Wellengang die sicherere Wahl. Das offene Meer außerhalb der Bucht verdient das ganze Jahr über Respekt.

Was kann man sonst noch in der Umgebung von Seixal unternehmen?

Das Chão da Ribeira-Tal oberhalb des Dorfes ist eine ruhige, landwirtschaftlich genutzte Hochebene inmitten des Laurisilva-Waldes mit mehreren Wanderwegen zu Wasserfällen, und Porto Moniz mit seinen berühmten Lavabecken liegt zehn Minuten weiter entlang der Küste. Der Aussichtspunkt „Véu da Noiva“ an der Hauptstraße ist der klassische Fotostopp mit Blick auf Klippen und Wasserfälle.